
Nach einer breiten und intensiven Diskussion hat der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Spree-Neiße entschieden, Heiko Jahn als Landratskandidaten zu unterstützen. Grundlage war ein offener Austausch über die politische Zukunft des Landkreises.
Für den Landkreis steht bei dieser Wahl viel auf dem Spiel. Eine Übernahme des Landratsamtes durch gesichert rechtsextreme Kräfte würde Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Entwicklungschancen von Spree-Neiße massiv gefährden. Sie könnte die Zivilgesellschaft schwächen, Investitionen abschrecken und die Zuwanderung dringend benötigter Arbeitskräfte behindern. Damit würde nicht nur die Zukunftsfähigkeit, sondern auch der wirtschaftliche Wohlstand unserer Region aufs Spiel gesetzt – denn Wohlstand entsteht durch Offenheit, Zusammenarbeit und Vertrauen, nicht durch Ausgrenzung und Abschottung.
Vor diesem Hintergrund halten die Bündnisgrünen eine klare demokratische Positionierung für unverzichtbar und verbinden ihre Unterstützung zugleich mit inhaltlichen Erwartungen an die zukünftige Kreisführung.
Aus Sicht des Kreisverbandes ist die sozial-ökologische Transformation entscheidend für die Zukunft von Spree-Neiße. Wie es die Kreissprecherin der Bündnisgrünen Heide Schinowsky es formuliert, braucht der Landkreis einen Wandel, „der Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammenbringt“. Sie setzt darauf, dass Heiko Jahn diesen Prozess konstruktiv, kooperativ und verantwortungsvoll gestalten kann.
Auch mit Blick auf die Arbeit im Kreistag ist Zusammenarbeit entscheidend. Andreas Stahlberg, langjähriges, parteiloses Mitglied des Kreistages für die Bündnisgrünen, macht deutlich, dass er im Kreistag regelmäßig erlebt, „wie wichtig verlässliche Kooperation und eine funktionierende Verwaltung sind“. Für Spree-Neiße brauche es an der Spitze jemanden, der Brücken baut, kommunal denkt und die Anliegen von Städten und Gemeinden ernst nimmt.
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